Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Wittmund beim CTIF-Landesentscheid erfolgreich

JF WTM Starke Leistungen PokaleWITTMUND / MAG – Am vergangenen Wochenende war nicht nur unsere DFB-Mannschaft erfolgreich, sondern auch die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren Horsten, Leerhafe-Hovel, Marx und Westerholt-Nenndorf. Sie konnten beim CTIF Landesentscheid in Nöpke/Rodewald (Region Hannover) gleich mehrere Pokale mit nach Hause nehmen. Wochenlanges Training und eine starke Gemeinschaft waren schlussendlich ausschlaggebend für den Erfolg.

Begonnen hatte das Wochenende für die Jugendfeuerwehrmitglieder und deren Betreuer am Freitag mit einem Zeltlager, an dem 17 Jugendfeuerwehren (JF) aus Niedersachsen teilnahmen. Darunter auch 4 JF aus dem Landkreis Wittmund.
Für die Gruppen aus Horsten, Leerhafe-Hovel und Marx war es eine ganz neue Erfahrung. Denn bisher war nur die Jugendfeuerwehr Westerholt-Nenndorf schon einmal bei einem CTIF-Wettbewerb, das war vor zwei Jahren in Wehdel.

Am Sonnabend hatten die einzelnen Gruppen die Gelegenheit, sich auf den kommenden Wettbewerbstag einzustimmen. Der ganze Tag wurde genutzt, um sich auf dem Wettbewerbsgelände auf die beiden Prüfungen vorzubereiten. Die Veranstalter hatten aber zur Freude der jungen Feuerwehrfrauen und Männer sowie deren Betreuer noch ein kleines Rahmenprogramm für dieses Wochenende organisiert. So gab es einen Kennenlern-Abend, eine Zeltdisco und am Sonnabend die Live-Übertragung des Fußballspiels um Platz 3 der Weltmeisterschaft.

Der Sonntag war der große Tag der Entscheidung. Gleich nach dem Frühstück gingen die Jugendfeuerwehrmitglieder an den Start. Es herrschte ideales Wettbewerbswetter für die antretenden Gruppen, ein wenig bedeckt und nicht zu warm.
Der Internationale Wettbewerb CTIF (Comité Technique International de Prévention et d’Extinction du Feu) ist ein zweiteiliger Wettbewerb nach internationalen Regeln. Alle zwei Jahre können sich Gruppen aus allen Bundesländern bei einem Bundesentscheid für einen Internationalen Wettbewerb qualifizieren. In Nöpke sollten sich nun die beiden besten Gruppen finden, die Niedersachsen vom 5. bis zum 7. September in Bad Homburg vertreten.

Zusätzlich zum Landesentscheid hatten die Gruppen auch die Möglichkeit, zum Freundschaftswettbewerb anzutreten. Der Bewerb bestand aus zwei Disziplinen.

Die Mitglieder der JF Horsten hängten sich richtig rein, denn bei allen Übungen saß den Mädchen und Jungen die Zeit im Nacken. Bild © Martina Gerdes
Die Mitglieder der JF Horsten hängten sich richtig rein, denn bei allen Übungen saß den Mädchen und Jungen die Zeit im Nacken. Bild © Martina Gerdes

Beim A-Teil, der Feuerwehrhindernisübung, sollten jeweils neun Jugendfeuerwehrmitglieder über einen Wassergraben springen sowie durch einen Tunnel kriechen, eine C-Druckschlauchleitung, bestehend aus vier Schläuchen, in Höchstgeschwindigkeit verdrehungsfrei über und unter Hindernisse verlegen, während ein anderer Teil der Gruppe die Kübelspritze zielgenau einsetzen musste.

Vor dem Start befüllte JFW Bernd Hollje zusammen mit den Mädchen und Jungen der JF Marx noch die Kübelspritze.  Bild © Martina Gerdes
Vor dem Start befüllte JFW Bernd Hollje zusammen mit den Mädchen und Jungen der JF Marx noch die Kübelspritze. Bild © Martina Gerdes
Das es verschiedene Techniken gibt um zum Ziel zu kommen, zeigte die Gruppe der Jugendfeuerwehr Leerhafe-Hovel. Mit Hilfe einer Kübelspritze sollten fünf Liter Wasser in das Loch einer Spritzwand gegeben werden, bis schließlich ein Signal ertönt.      Bild © Martina Gerdes
Das es verschiedene Techniken gibt um zum Ziel zu kommen, zeigte die Gruppe der Jugendfeuerwehr Leerhafe-Hovel. Mit Hilfe einer Kübelspritze sollten fünf Liter Wasser in das Loch einer Spritzwand gegeben werden, bis schließlich ein Signal ertönt. Bild © Martina Gerdes

Am Ende der Übung wurden Knoten gebunden und Geräte dem richtigen Platz zugeordnet. Alles sollte möglichst fehlerfrei und äußert schnell geschehen. Nach dieser Übung nahmen die Teilnehmer noch an einem 400 Meter-Staffellauf teil. Hier mussten verschiedene Hindernisse überwunden und Gerätschaften im Lauf mitgenommen und richtig platziert werden. Der letzte Läufer erstellte eine Löschleitung, bevor er das Ziel durchlaufen konnte.

Beim Staffellauf muss der letzte Läufer einer Gruppe (hier ist es die JF Westerholt-Nenndorf) zwei C-Schläuche zusammen kuppeln, diese an Verteiler und Strahlrohr anschließen und damit durchs Ziel laufen. Bild © Martina Gerdes
Beim Staffellauf muss der letzte Läufer einer Gruppe (hier ist es die JF Westerholt-Nenndorf) zwei C-Schläuche zusammen kuppeln, diese an Verteiler und Strahlrohr anschließen und damit durchs Ziel laufen. Bild © Martina Gerdes

Bei allen Übungen waren Geschick, Teamgeist und Schnelligkeit gefragt. Und das das die Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Wittmund haben, das hatten sie allen gezeigt. Am Ende konnten alle mit einer guten Platzierung nach Hause gehen. Die JF Leerhafe-Hovel freute sich beim Landesentscheid über den 4. Platz. Die erste Gruppe der JF Horsten erreichte Platz 6 und die Gruppe 1 aus der JF Westerholt-Nenndorf Platz 13. Beim Freundschaftsentscheid konnte die zweite Gruppe der JF Horsten den dritten Platz belegen, Gruppe 2 aus der JF Westerholt-Nenndorf Platz 4, sowie die JF Marx Platz 6.

Zum Abschluss teilte der stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart der Kreisjugendfeuerwehr Wittmund Bernd Horn mit, dass diese Veranstaltung in zwei Jahren voraussichtlich im Landkreis Wittmund stattfinden wird.

Gruppenfotos kurz vor der Siegerehrung bei strömenden Regen:

JF WTM Starke Leistungen der Jugendfeuerwehren Horsten w
Jugendfeuerwehr Horsten | Bild © Martina Gerdes
JF WTM Starke Leistungen der Jugendfeuerwehren Marx w
Jugendfeuerwehr Marx| Bild © Martina Gerdes

Landesjugendfeuerwehrwartin Anke Fahrenholz bei der leider total verregneten Siegerehrung. Hier einige Impressionen …

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Bericht © Martina Gerdes
Pressetext erschienen im Anzeiger für Harlingerland

Weitere Infos zu der Veranstaltung, sowie die Ergebnislisten für den Landesentscheid und dein Freundschaftswettbewerb findet ihr unter http://www.njf.de

 

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